Hallo an alle die sich mit der Meerwasseraquaristik beschäftigen oder sich dafür interessieren.

Ich betreibe seit 2009 das salzige Hobby. Zuerst hatte ich ein 120 l Becken,  aktuell ein 180 l Becken. Mein 30 l nano cube habe ich in der Zwischenzeit wieder aufgelöst. Ich pflege LPS- und wenige SPS-Korallen, Weichkorallen, Krusten- und Scheibenanemonen, wenige Fische, Einsiedlerkrebse und andere Tiere.

Auf meiner Homepage könnt ihr nachlesen, welche Tiere ich halte oder gehalten habe und welche Erfahrungen ich mit ihnen sammeln konnte.

Copyright Hinweis: Alle Fotos und Videos wurden von mir selbst angefertigt und sind mein uneingeschränktes Eigentum. Bei Anfragen zur Nutzung (nur nichtkommerziell), sendet mir einfach eine Mail, ich enscheide dann im Einzelfall über eine Erlaubnis.

Mein 180 l Becken

Viel Spaß auf meiner Homepage www.kleines-Meerwasseraquarium.de   wünscht Euch Siglinde

13.10.2026

Jetzt habe ich den Grund gefunden, warum meine Caulastraea plötzlich so mickern und auch das Gewebe zahlreicher Köpfe sich ablöst und auch schon Polypen abgestorben sind. Der Grund lag weder in Wasserwerten oder Licht usw., sondern sind die ganz „normalen“ Borstenwürmer, die sich zahlreich an der Koralle versteckt haben. Es ist zu einem Massenbefall gekommen, das Kalkskelett wurde teilweise ausgehölt, Löcher hineingebohrt und die Koralle echt geschädigt!

Bei meinen wöchentlichen Teilwasserwechseln sauge ich soweit wie möglich unter Steinen die Borstenwürmer weg. Meine Caulastrae Koralle wollte ich nicht stören und habe sie nie näher angeschaut. Ein Fehler meinerseits, der sich nun rächt. Einen Teil der Koralle habe ich leider entsorgen müssen, Würmer abgesaugt und mit einer Pinzette herausgepuhlt. Das werde ich jetzt täglich machen, um die restlichen verbliebenen Polypen zu retten. Kann leider auch sein, dass der Koralle nun auch nicht mehr zu helfen ist. Echt ärgerlich 🙁

12.10.2026

Ich weiß nicht, was ich von der Finger- oder Flötenkoralle (Caulastarea furcata) halten soll bzw. verstehe ich die LPS-Koralle nicht wirklich. Sie hält und vermehrt sich moderat, hat aber ab und zu ihre Maken. So richtig zufrieden bin ich nicht. Mal sind die Polypen schön aufgeblasen und es bilden sich neue Polypen, dann geht der eine oder andere Polyp ein und stirbt ab. Immer wenn ich denke, wow, nun entwickelt sich die Koralle super, kommt ein kleiner Dämpfer. Die Caulastrae geht nicht ein, wird aber insgesamt nicht viel mehr.

09.10.2026

Meine Gelbschwanz-Demoisellen (Chrysiptera parasema) habe ich jetzt seit fast sieben Jahren, Es sind zwei Weibchen und ein Männchen von ehemals fünf Tieren, die ich gekauft hatte, Die kleinen Riffbarsche sind relativ friedlich, obwohl sie natürlich recht nachdrücklich ihr jeweiliges Revier gegenüber anderen Beckenbewohnern verteidigen. Jeder der drei hat sein eigenes Revier, nur zum Laichen nehmen die weibchen Kontakt zum Männchen auf. Gelbschwanz Demoisellen sind gut haltbar und recht anspruchslos. Nur ein eigenes Revier ist ein Muss.

06.10.2026

Pink Lady (Salmacis sp.) ist ein wirklich winziger, rosa Seeigel mit einem Durchmesser von 2-2,5 cm. Pink Lady dekoriert sich vollständig mit allem möglichen Kleinteiligen, was so im Becken herumliegt. Dadurch kann man den Mini Seeigel schnell übersehen. Pink Lady bleibt so klein. Bisher habe ich nicht herausbekommen, wo diese Mini Seeigel in der Natur leben. Wovon sich Pink Lady ernährt, kann ich auch nicht sagen. Ich vermute am wahrscheinlichsten sind Futterreste der übrigen Beckenbewohner.

03.10.2026

Die Rhoadctis sp. Scheibenanemonen, habe ich auch aus der Beckenauflösung meines Bruder zurückbekommen. Die ersten Scheiben stammten von mir und hatten sich dort super gut vermehrt und zu sehr großen Scheiben entwickelt.

Bei mir fühlen sich meine „Rückläufer“ auch wieder sehr wohl, nachdem ich einige Jahre keine mehr hatte. Diese Rhodactis Art, kann sich zu unglaublicher Größe von über 10 cm, sogar bis zu 15 cm ausdehnen. Sie haben interessante verzweigte Papillen und teilweise größere „Bubble“ auf der Oberseite.

Die größte Rhodactis hat einen weißen Blütenartigen Kranz um die Mundöffnung. Tolle Tiere und echte Hingucker, deren Schönheit man auf den Fotos wohl nicht ganz so gut erkennen kann.

Wie ich an den Fotos sehe, muss ich mal ein paar neue Fotos aufnehmen, damit man die Scheiben besser sehen kann 😉

30.09.2026

Meine Fingerlederkorallen (Lobophytum sp.) sind nun schon in den vielen Jahren die „3,Generation“. Ich kaufte als Meerwasserneuling damals einen Stein, aufdem eine recht große Lobophytum Fingerlederkoralle saß. Sie bekam mit den Jahren stolze Ausmaße, einen Durchmesser von ca. 30 cm. Sie produzierte unmengen an kleinen „Finger“-Ablegern, die ich fast alle verschenkte. Nach ca. 10 Jahren fing „Mutti“ an nicht mehr richtig aufzugehen, so dass ich mich entschloss sie aus dem Becken zu entfernen.

Eigentlich wollte ich nun keine Fingerlederkoralle mehr, aber ein verbliebener Ableger hatte sich zwischen die Steine gemogelt und wuchs mit den Jahren wieder zu einem recht großen Exemplar heran. Habe es verschenkt und war nun ohne Fingerlederkoralle.

Aus der Beckenauflösung meines Bruders nahm ich vor kurzem einige meiner kleinen Fingerlederableger wieder bei mir auf (wegwerfen kam für mich nicht in Frage). Sie dürfen bleiben. Mal schauen, welche Größe sie erreichen 😉

Das 1. Foto zeigt die Mutterkoralle, eines meiner ersten Tiere. Am rechts herausschauenden Anemonenfisch, läßt sich die imposante Größe damals gut nachvollziehen.