Hallo an alle die sich mit der Meerwasseraquaristik beschäftigen oder sich dafür interessieren. Ich betreibe seit 2009 das salzige Hobby. Zuerst hatte ich ein 120 l Becken,  dann später ein neues 180 l Becken. Mein 30 l nano cube habe ich aufgelöst . Ich pflege LPS- und SPS-Korallen, Krusten- und Scheibenanemonen, wenige Fische, Einsiedlerkrebse und andere Tiere.

Weichkorallen habe ich keine mehr. Mein Becken einfach zu klein für Weichkorallen. Auf meiner Homepage könnt ihr nachlesen, welche Tiere ich halte oder gehalten habe und welche Erfahrungen ich mit ihnen sammeln konnte.

Mein 180 l Meerwasseraquarium

Viel Spaß auf meiner Homepage  www.kleines-Meerwasseraquarium.de   wünscht Euch Siglinde

01.April 2020

Meerwasseraquarianer, die Krustentiere halten, kennen die herumliegenden Häutungsreste ihre Tiere. Die leeren Hüllen erinnern manchmal tatsächlich an gestorbene Tiere. Aber mit ein wenig Erfahrung, weiß man gleich Bescheid und kann sich entspannt zurücklehnen. Die Häutungsreste liegen nicht allzulange in einem Meerwasseraquarium herum. Es gibt genügend Tiere, die diese Reste verwerten. Auf dem Foto seht ihr die Häutungsreste meiner Gebänderten Scherengarnele (Steopus hispidus). Die Scherengarnele ist ein recht imposantes Tier, die Häutungsreste sind dementsprechend auch ziemlich groß.

27.März 2020

Perlenanemonen – Phymanthus crucifer sollen regelmäßig gefüttert werden. Anemonen-Pellets mag meine Phymanthus überhaupt nicht und Frostfutter, wie Artemia sind ihr wahrscheinlich zu klein. Ich habe irgend wo gelesen, dass diese wunderschönen Anemonen gern einen ordentlichen Happen verdrücken und es deshalb mit ca. 1/3 Froststint versucht. Ich legte ihr das aufgetaute Fischstückchen auf die Scheibe und zappelte etwas mit der Pipette an ihm herum. Die Anemone „dachte“ da zappelt ein Beute und futtert endlich das Stück Fisch. Dieser wird recht zügig in die pinkfarbene Mundöffnung befördert. Das klappt jetzt sehr gut. Die Perlenanemone füttere ich nun auf diese Art und Weise ca. 3x die Woche.

21.März 2020

In der Vergrößerung seht ihr Polypen der LPS-Koralle Pavona decussata nahtlos zur invasiven Röhren-Koralle Phenganax parrini (rechts, die kleineren gefiederten braunen Polypen). Phenganax parrini überwächst totes Riffgestein und tote Korallen. Einmal im Aquarium eingeschleppt, breitet sich die Röhrenkoralle nach und nach zu einem dichten, dunkelbraunen Teppich aus. Ich versuche die Röhrenkoralle durch starkes Wachstum von Steinkorallen, die Vermehrung von Scheibenanemonen und Förderung von Kalkrotalgen einzudämmen. Ziel ist es ihr jeglichen freien Platz zu nehmen. Ganz werde ich diese Pest wohl nicht losbekommen. Fressfeinde sind nicht bekannt und andere Maßnahmen helfen nicht flächendeckend und vor allem leider nur vorrübergehend.