Die schöne grüne Steinkoralle hat mir sofort gefallen und so zählt sie zu meinen aktuellen Neuerwerbungen (Stand 27.03.2019). Es ist die SPS-Koralle Seriatopora caliendrum. Diese bezeichnet man umgangssprachlich als Nadel- oder Dornkoralle. Sie soll recht schnellwüchsig sein. Mal schauen ob die Internet-Quellen Recht haben. Ich habe die grüne Steinkoralle im oberen Drittel platziert und halte sie bei nicht zu starker Strömung.

Seriatopora Korallen erkennt man an der Anordnung der Polypen. Diese sind stets sehr ordentlich in einer Reige angeordnet. Während Seriatopora hysterix und Seriatopora stellata nadelförmige Spitzen haben, sind die Spitzen von Sertiatopora caliendrum abgerundet. Seriatopora caliendrum gibt es in verschiedenen Farbvarianten im Handel. Ob es ein und die selbe Art ist oder sie einfach unter dem gemeinsamen Namen gehandelt werden, ist nicht ganz sicher. Seriatopora-Steinkorallen erfordern ein gut eingefahrenes Becken mit sehr guten Wasserwerten. Sie sollen manchmal durch Ciliatenbefall innerhalb kürzester Zeit eingehen.

Die Pocillopora damicornis – Himbeerkoralle (engl.Cauliflower Coral ) wächst oft sehr gut und bildet meist große kugelförmige Stöcke. Leider hat das einen nachteil, die Polypen unter der Koralle und im inneren Bereich sterben oft ab, weil sie abgeschattet werden.

Von der Pocillopora damicornis ist mir beim Hantieren im Becken leider ein Stück abgebrochen. Ein paar Fragmente lagen einzeln auf dem Sandboden. Mit einem Korallenkleber (Zweikomponenten-Knetmasse) habe ich ein Fragment auf einem Stein befestigt. Und schon hat man kostenlos zwei Himbeerkorallen. Das Fragment wächst und gedeiht unter Licht und guter Strömung sehr gut.